Neue Wege

Change Management, Innovationen, Digitalisierung, New Work, Arbeitswelt 4.0, New Platform Marketing, Overlaps und branchenübergreifendes Arbeiten sind nur einige der Stichworte, die man aktuell um die Ohren gehauen bekommt, wenn man sich mit Arbeitsbedingungen und –veränderungen beschäftigt.

Was heißt das aber nun konkret und wie sehen Lösungsansätze aus? Wie kann sich ein großes Unternehmen schnellstmöglich der neuen Zeit anpassen? Häufig bleiben die Antworten offen und die Veränderungen in Firmen gehen nur schleppend voran. Dabei hat sich der Arbeitsmarkt bereits rasend entwickelt und verlangt neue Führungsstile und Ideen.

Innovationsmanagement und Kommunikation sind Grundvoraussetzungen

Technische Innovationen und neue Geschäftsmodelle sind die Triebfedern des digitalen Zeitalters. Zwischen grenzenlos kreativ und marktgerecht mit begrenztem Zeit- und Budgetrahmen müssen sich Arbeitnehmer mehr denn je mit den kreativen und planerischen Strategien und Prozessen zur Entwicklung und Optimierung digital vernetzter Produkte auseinandersetzen.

Im Fokus stehen daher das nachhaltige Innovationsmanagement und die aktive Förderung des Kreativpotentials, wie die Einbindung von Innovationsprozessen in die bestehende Organisation oder das Verständnis von Optimierung der Arbeitsweisen und bestehender Produkte als Teil der Unternehmensphilosophie. Personen in Führungspositionen müssen wissen, wie Innovationen zweckmäßig geplant, gesteuert und kontrolliert werden können. Das heißt konkret, dass Arbeitsbereiche zukünftig nicht mehr streng getrennt sind und dass es eine genauere und zeitnahere Kommunikation geben muss.

Arbeitsplatzübergreifendes Denken und Offenheit für neue Strukturen

Es gibt nicht mehr den „Platzhirsch“, der sich keine Gedanken darübermacht, wie sich am Ende sein Produkt verkauft und wie es seine Kunden erreicht. Es gilt im engen Kontakt mit den Kollegen der Online- und Marketingabteilungen zu stehen und sich abzustimmen. Und warum nicht auch als Geschäftsführer den Mitarbeitern Einblicke in die Zahlen gewähren? Lässt sich so nicht der gegenseitige Respekt und die Identifikation mit dem Unternehmen steigern?

In der Hotelbranche gibt es bereits gute Beispiele. Hier können Mitarbeiter über Portale sehen, wann sie wie am besten oder am schlechtesten ihre Produkte verkauft haben. So können sie selbst analysieren wo die Gründe liegen und die nötigen Schritte einleiten. Es muss nur die Bereitschaft von allen Seiten geben Veränderungen zuzulassen und keine Angst vor Machtverlust zu haben.

Weiterbildung der Arbeitnehmer aber auch der Arbeitgeber

Techniken gibt es dafür genug. Innovationen scheitern nicht an Tools, sondern einzig und allein am Menschen. Raus aus den Komfortzonen, Neugierde auf neue Themen, Technik, Menschen und Mut gehören zu einem gelungenen Changemanagement dazu. Und noch etwas ist wichtig: Die Investition in den Menschen und seine Fähigkeiten. Mitarbeiter müssen verstehen, warum eine Veränderung unabdingbar ist. Jede Strategie basiert auf einem Fundament, das es zu kommunizieren gilt. Wieso, weshalb, warum – Mitarbeiter sollten aktive Player in den Veränderungsprozessen sein. Weiterbildungen, Seminare und Teambuildings können dabei helfen.

Zusammenfassend sind für mich die wichtigsten Schritte für ein gelungenes Change Management: 1. Erarbeiten von gemeinsamen Zielen mit allen Beteiligten 2. die Bereitschaft der Belegschaft, sich auf Veränderungen einzulassen und dazuzulernen 3. einfachere Hierarchien, welche Ideen leichter umsetzbar machen. Jetzt werden viele sagen: Wenn das die Zusammenfassung von Change Management ist, wäre das ja alles ganz einfach. Man fragt sich dann nur, warum sich ein großer Anteil von Unternehmen so schwer damit tut Change Management anzugehen und zu leben.

Liebe Unternehmen der „alten Schule“ seid mutig, seid modern und offen und holt Euch im Zweifel Hilfe von außen für diese so wichtigen Prozesse, damit Ihr für die digitale Zukunft gewappnet seid. Viele junge dynamische Firmen sind Euch schon jetzt Meilen voraus.

 

Ulrike Dobelstein-Lüthe leitet an der Hamburg Media School den Bereich Weiterbildung.

Nur wer sich weiterbildet, bleibt am Puls der Zeit: Ulrike Dobelstein-Lüthe leitet an der Hamburg Media School den Bereich Weiterbildung.

Diese bietet auch Kurse im Bereich Change Management an: http://www.hamburgmediaschool.com/weiterbildung/seminarangebot/leadership-skills/

Die Hamburg Media School ist deutschlandweit eine der wichtigsten Adressen, wenn es um hochwertige Masterstudiengänge geht.

Seit diesem Jahr bietet sie zudem vermehrt auch im Bereich der Weiterbildung Kurse an.

Das Angebot umfasst dabei die gesamte Digitale Transformation plus Führungs- und Personalthemen (http://www.hamburgmediaschool.com/weiterbildung/ueberblick/).

Besonders stark vertreten ist sie mit ihren Online Marketing Camps.