Die Digitalisierung ist derzeit das umtriebigste Thema schlecht hin. Ob kleiner Handwerksbetrieb oder großer Weltkonzern – jeder steht vor der Herausforderung, sein Unternehmen für die Zukunft zu rüsten. Einige nehmen diesen Wandel noch nicht als wirkliche Bedrohung wahr, andere nehmen diese Herausforderung schon sehr gut an und haben erste gute Lösungsansätze. Von der Produktion bis hin zur Kundenkommunikation, betrifft die Digitalisierung wohl jeden Unternehmensbereich mehr oder weniger direkt.
Doch wo soll man anfangen und wann ist die Digitalisierung eigentlich abgeschlossen?

Weiterbildung der Mitarbeiter

Die neuen Technologien, mit denen die meisten Mitarbeiter konfrontiert werden, bewirken eine grundsätzliche Veränderung der Arbeitsweise. Da die Mitarbeiter so unterschiedlich von Ihren Kompetenzen und Charakteren sind, muss sehr individuell an diese Thematik herangegangen werden. Der Schlüssel zum Erfolg ist, wie so oft, die Bildung der eigenen Mitarbeiter.
Digitale Kompetenz beschreibt die Fähigkeit zu erkennen, an welchen Stellen sich unsere Gesellschaft mit zunehmender Digitalisierung verändert und daraus Geschäftsmodelle und neue Ideen zu generieren. Es sind hierfür nicht unbedingt immer große technische Kenntnisse von Nöten, sondern viel mehr die Bereitschaft einen fortlaufenden Prozess anzunehmen und diesen mit zu entwickeln.
Deswegen ist auch das Alter eines Mitarbeiters nicht ausschlaggebend für eine Rolle als „Digital Transformation Manager“, sondern viel mehr die Wissbegierigkeit nach „Neuem“ und die Offenheit den Wandel anzunehmen. Es ist eine Art Grundeinstellung, die einen Mitarbeiter haben muss, um diese Rolle mit Leben zu füllen.
Essentiell hierbei ist die Unterstützung der Unternehmen dabei, die noch vorhandenen Wissenslücken zu schließen und die Kompetenz nach und nach im Unternehmen anzusiedeln. Nur wenn Mitarbeiter das nötige Wissen haben und dieses gezielt im Unternehmen einsetzen, kann die Digitale Transformation erfolgreich gemeistert werden.

 

Bedeutung der digitalen Kompetenz

Durch die zunehmende Digitalisierung werden neue Anforderungsprofile für Stellen geschaffen und auch die komplette Weiterbildungsindustrie wird sich auf diese Änderung der Anforderungen anpassen müssen. In den letzten Wochen und Monaten gibt es immer mehr Kurse zu den Themen digitale Transformation. Das Thema trifft in Zukunft auf eine noch breitere Masse. Was diese Zielgruppe benötigt, ist praktische Erfahrung und gutes Know-how. Die Kompetenz wird heute schon in jungen Jahren gefördert und findet auch immer mehr Anklang in den Klassenzimmern der Republik. Dennoch wird dies nicht ausreichen, um die Hürden der digitalen Transformation bei Seite zu schaffen. Vielmehr ist hier die Politik gefragt, die Weiterbildung der Bürger zu fördern und somit die benötigte Kompetenz in mittelständische Unternehmen zu bringen. Nur so kann es gelingen, den Wirtschaftsmotor Deutschlands in eine gute digitale Zukunft zu steuern.