Heute zu Gast: beach-inspector.com. So findet ihr immer den perfekten Strand! Haben wir uns nicht alle mal gefragt, ob der Strand an unserem Hotel wirklich kinderfreundlich, feinsandig oder sauber ist? Dieses Start-Up von Online- und Tourismusexperten schafft Abhilfe!

Zuerst einmal zu dir! Stell dich doch bitte kurz vor.

Mein Name ist Kai Michael Schäfer. Ich bin 42 Jahre alt und wohne seit 1 ½ Jahren in Berlin. Ich habe 1997 meine erste Internet-Firma gegründet und bin von Anfang an im Bereich Tourismus-Informationen unterwegs. Von 2003 bis 2011 war ich Gründer/Geschäftsführer der Schneemenschen GmbH (eines unserer Portale war www.schneehoehen.de, eines der größten Wintersport-Portale in Europa) . Dieses Unternehmen haben wir 2008 mehrheitlich an eine Verlagsgruppe verkauft. Bis 2011 war ich dort noch Geschäftsführer. Von 2011 bis heute habe ich als selbstständiger Unternehmensberater für verschiedene Unternehmen im Verlags- und Tourismusbereich gearbeitet.
Aktuell gründen meine Geschäftspartner Anton Werner und Thomas Berndorfer und ich Beach-Inspector.com.

Was genau macht eure Firma? Was ist ggf. eure innovative Idee?

57% aller in Europa gebuchten Pauschalreisen sind Strandurlaube. Es gibt für alles Mögliche und Unmögliche Informations- und Bewertungs-Portale – aber für die Haupt-Urlaubsmotivation der Menschen, den Strand, findet man wenig relevante Daten. Ganz zu schweigen von Such-, Filter- und Bewertungs-Funktionen. Das geht ja so nicht weiter – das werden wir jetzt ändern 😉

Beschreibe dein Start-Up mit 3 Wörtern

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Warum dieser Gründungsstandort? Wie beurteilst du diesen?

Berlin ist der optimale Gründungs-Standort in Europa. Bezahlbare Büroräume und ein vertretbares Lohnniveau kombiniert mit der Anziehungskraft einer angesagten Metropole, die es ermöglicht tolle Mitarbeiter aus der ganzen Welt für Berlin und unser Unternehmen zu begeistern. Das ist eine sehr gute Mischung für unser Projekt.

Gibt es viel Konkurrenz? Wenn ja, ist das ein Problem für euch?

Selbstverständlich gibt es Mitbewerber. In der Art, in der wir die Umsetzung geplant haben, können wir aber viele Alleinstellungsmerkmale aufweisen, die es in dieser Form weltweit kein zweites Mal gibt.

Warum gründet ihr jetzt zu diesem Zeitpunkt?

Ich schleppe die Idee zu Beach-Inspector.com schon eine ganze Weile mit mir rum. Was mir gefehlt hat, war ein gutes Gründer-Team. Eine Idee wie Beach-Inspector.com kann man nicht alleine umsetzen. Mit Anton und Thomas habe ich hier zwei sehr erfahrene Co-Founder gefunden. Wir arbeiten schon ca. ein halbes Jahr an der Konzeption und der Umsetzung der Idee. Dann kommt irgendwann der Punkt, an dem man die Entscheidung treffen muss, seine ganze Kraft in das Projekt zu stecken. An diesem Punkt sind wir jetzt. Wir haben alle richtig Bock darauf uns die Hände schmutzig zu machen und Beach-Inspector.com zu einer großen Sache zu entwickeln.

Wie sieht eure Zukunft aus? Was habt ihr geplant?

Wir werden so schnell wie möglich, Portal, Apps und Dienstleistungs-Angebote um unsere Daten aufbauen und diese vom Start weg professionell vermarkten. Parallel dazu erheben wir Stranddaten der beliebtesten Urlaubsdestinationen.
Sobald unser technologisches Fundament fertig ist, geht es an die Skalierung der bei Beach-Inspector.com verfügbaren Destinationen. Wir haben ehrgeizige Ziele, viele innovative Ideen und möchten möglichst schnell viele relevante Urlaubsdestinationen mit einzigartigen Strand-Daten abdecken. Was dann kommt? Wer weiß das schon zu einem so frühen Zeitpunkt! Bei einer Sache sind wir uns allerdings sicher: Unsere Informationen werden vielen Menschen einen schöneren Urlaub ermöglichen. Auf dieser Basis kann man unglaublich viele Business-Modelle, Informationsmodule und Zukunftsoptionen aufbauen.

Hattet ihr Schwierigkeiten während der Planung und Gründung?

Eigentlich nicht. Die schwierigste Hürde war sicher die Gründungsentscheidung als solche. Wir sind keine Studenten mehr, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Alle drei Gründer sind/waren in gut bezahlen Jobs mit vielversprechenden Entwicklungsmöglichkeiten. Da will die Entscheidung für eine risikobehaftete Unternehmensgründung gut bedacht sein. Seit dem Zeitpunkt der endgültigen Entscheidung sind wir alle richtig heiß darauf endlich mit 150% Einsatz für unsere Sache zu arbeiten.

Wie ist der Name entstanden?

Uns war es wichtig einen Namen zu finden, mit dem möglichst jeder, der mit ihm konfrontiert ist, direkt einschätzen kann um was es geht und der in möglichst vielen Sprachräumen verstanden wird. „Beach“ war irgendwie klar. Und da es zahlreiche Bücher, Filme und TV-Serien gibt, in denen ein „Inspektor“ vorkommt und dieses Wort nicht oft in die Landessprache übersetzt wird, lag es nahe unsere Sache Beach-Inspector zu nennen. Schließlich werden wir ja Strände inspizieren 😉

Was gibst du anderen Gründern mit auf den Weg? Was ist dein persönlicher Tipp?

Ich habe in letzter Zeit recht viele Gründer hier in Berlin kennen gelernt. Was mir bei einigen aufgefallen ist, ist die Angewohnheit eh schon alles besser zu wissen und Ratschläge oft als eine abgeschwächte Form von Bevormundung aufzunehmen. Man kann noch so fit in einem Thema sein. Gerade in der Gründungsphase sollte man sich so viel Input wie möglich einholen, von möglichst unterschiedlichen Umfeldern und damit konstruktiv umgehen lernen.

Eure Internetadresse und Kontaktdaten:

www.beach-inspector.com

E-Mail: info@beach-inspector.com

Beach-Inspector GmbH
Skalitzer Straße 33
D-10999 Berlin

Geschäftsführer: Anton Werner, Kai Michael Schäfer, Thomas Berndorfe

Business-Angel:

Prof. Dr. Axel Jockwer

 

Persönlicher Kommentar vom Start-Up:

Vielen Dank für Euer Interesse an unserer Sache. Hat Spaß gemacht!

 

Bildquelle: http://www.beach-inspector.com